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Was nehme ich mit?

Ich sage das jetzt nur zu mir (weil ich das gar nicht oft genug hören kann) und Du kannst es auch für Dich verwenden, wenn es passend ist:

Eher zu wenig, als zu viel!

Wir sind, sofern wir auf Jakobswegen in Europa pilgern, in der Zivilisation unterwegs, wo es von Zeit zu Zeit Einkaufsmöglichkeiten gibt und wir nicht für jede Eventualität, möge ihr Auftreten z.B. unter 1 % liegen, gerüstet sein müssen. Ich schreibe dies jetzt für Pilgerwege und Jakobswege in Europa. Pilgerst Du durch fremde Dschungel oder irgendwo im Busch, mag das anders sein. Aber bei über 95 % der Pilgerreisen, mal so frei von mir geschätzt, haben wir fast immer die Möglichkeit, etwas nachzukaufen. In den Unterkünften können wir waschen, und entscheiden wir uns für schnelltrocknende Outdoor-Bekleidung ist das alles auch flott erledigt.

Ein 2. Paar Schuhe, Teller und Becher uvm. als Ballast, der nicht hätte sein müssen
Bei meiner ersten Pilgerreise zu Fuß 2007 auf dem Camino Francés hatte ich viel zu viel mit

Ich bin wahrlich nicht stolz darauf, was ich alles mit hatte auf meinem ersten Jakobsweg zu Fuß, dem Camino Francés im Jahr 2007. Da ich am 22. März gestartet bin, hatte ich Handschuhe, Mütze und einen Fleeceschal mit dabei. Das war in Ordnung, die habe ich auch gebraucht.

Dazu noch ein 2. Paar Schuhe in Form von Outdoor Halbschuhen (die ich bei Puente la Reina für 24 € nach Hause geschickt habe), Gamaschen plus Regenhose (entweder oder wäre besser gewesen), Teller, Becher und Besteck (habe ich nie gebraucht) und ein zu schweres Outdoor-Handtuch (da gibt es deutlich leichtere).

In Spanien

hast Du Glück, denn dort kannst Du den wunderbaren Gepäcktransport von Correos nutzen, wenn es Dir zuviel ist mit dem selber tragen. Ich habe das an Ostern 2017 auf dem Camino Finisterre ausprobiert, nachdem ich mir drei Wochen vor Start der Pilgerreise einen doppelten Bänderriss am linken Knöchel zugezogen habe. Ich kann Dir sagen, es hat wunderbar geklappt. Über den Gepäcktransport habe ich eine eigene Seite, wo ich meine Erfahrungen und das Vorgehen genau schildere. Und hier bekommst Du den direkten Link auf die deutschsprachige Seite von Correos, wo Du bequem Deinen Transport buchen kannst, egal welchen Jakobsweg in Spanien (oder Portugal) du läufst.

Hast Du zuviel, bist nicht in der Lage, alles zu tragen, oder eine Verletzung, so wie ich, dann kann ich den Gepäcktransport nur empfehlen.
Der Gepäcktransport der spanischen Post, Correos, funktioniert sensationell. Per WhatsApp gab ich am Abend vorher durch, wohin ich am nächsten Tag laufe. Zusätzlich am Rucksack ist noch ein Anhänger, auf dem alles weitere steht.

Schirm!

Was auch richtig gut war in meiner ersten Ausrüstung für den Jakobsweg war mein kleiner Schirm, der mir am Anfang bei viel Regen und Schnee gute Dienste geleistet hat.

Insgesamt kam mein Rucksack auf fast 12 kg, ohne Wasser, das ich noch zusätzlich in einem Trinksystem in den Rucksack gepackt habe.

Als Rucksack hatte ich von einer Freundin einen Rucksack von Lowe Alpine, den Beartooth mit 45 Litern mit dabei. Für Frauen mit kleinerer Statur und kürzerem Rücken als meinen wäre der vielleicht sogar gut, für mich war es schwierig. Trotzdem habe ich damit geschafft, 800 km zu laufen.

Mittlerweile bin ich allerdings nur noch mit Rucksäcken von Deuter unterwegs, die passen für mich viel besser. Zu Rucksäcken komme ich aber noch genauer. Und weil sowieso alles zuviel wäre auf einer Seite, habe ich den Ausrüstungsgegenständen jeweils einzelne Seiten gewidmet (rechts im Menü oder mobil über das Aufklappmenü oben links).

Packliste

Falls Du gleich loslegen möchtest mit dem planen, was nimmst Du mit oder nicht, kann ich Dir unsere interaktive Packliste empfehlen. Über die Hilfeseite dort bekommst Du Tipps zum manuellen verändern der Liste. Du kannst Dir  aber auch gerne einfach nur vorschlagen lassen, was bei einem bestimmten Wunschgewicht unserer Meinung nach mitkommen sollte.

 

Anreise <<—–>> Packliste

 

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