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Infomaterial

Wenn Du Deinen Weg, den Du gehen willst, schon gefunden hast, kann es losgehen mit der Planung und dem dazugehörigen Infomaterial.

Pilgerführer – Landkarte – GPS-Tracks ?

Auf unseren Internetseiten www.deutsche-jakobswege.de oder www.jakobswege-europa.de gibt es die Infos für viele Wege. Pro Weg findest Du, welche Pilgerführer es gibt und die GPS-Tracks für die Wege haben wir dort auch zum kostenlosen Download für Dich. Bitte navigiere jeweils zu Deinem Weg und auf dieser Detailseite findest Du alles weitere. Für manche dieser Wege haben wir auch die passenden Pilgerführer im Shop.

Pilgerführer Erfurt - Rothenburg o.d.T. von Hans-Jörg Bahmüller - zu bestellen in unserem Shop
Beispiel einer Innenseite des Pilgerführers Erfurt – Rothenburg vom Jakobsweg-Team Winnenden mit Unterkunftsinfos, Wegbeschreibung, Sehenswürdigkeiten, Karte und Höhenprofil

 

Ich persönlich bevorzuge Pilgerführer, weil die klein und handlich sind, viele Infos haben und meistens auch ganz gut sind. Ich bin in Spanien viel mit Pilgerführern vom Conrad-Stein-Verlag oder vom Rother Bergverlag unterwegs. Zu den Unterschieden der beiden Verlage schreibe ich weiter unten noch etwas. Mit Landkarten arbeite ich gar nicht. Wenn, dann ist da höchstens der Weg eingezeichnet und Infos zu Unterkünften, Sehenswürdigkeiten, etc. sind dort nicht zu finden.

GPS-Tracks

Der Vorteil der Tracks ist, dass sie deutlich genauer sind, als es eine Wegbeschreibung je sein kann. Sich zu verlaufen ist eigentlich nicht möglich.

Für GPS-Tracks brauchst Du entweder ein GPS-Gerät oder ein Smartphone und eine App, mit der Du GPS-Tracks anzeigen und danach navigieren kannst.

Smartphone

Lässt Du Dir den Track einfach nur in Google Maps anzeigen, braucht es neben der eingeschalteten GPS-Funktion am Smartphone auch noch eine Internetverbindung. Die Anzeige von Tracks auf Google Maps ist trotz eingeschaltetem GPS und Internet nicht als Navigation nutzbar. Mit der Google Navigation kannst Du Dich über den momentanen Standort informieren und die Wege oder Luftbilder sehen. Man sollte aber nicht die Fußgänger-Navigation nutzen, weil diese eine eigene Route vorschlägt (wie beim Auto-Navi), die meist nicht dem gekennzeichneten Weg entspricht.

Um einem Track zu folgen, brauchst Du eine App, die dies kann (z.B. OruxMaps). Wenn Du dazu Offline-Karten verwendest, die Du vorher gespeichert hast, ist unterwegs kein Internet notwendig. Nutzt Du Online-Karten, brauchst Du ständig die Internetverbindung.

Brauchst Du eine Internetverbindung, brauchst Du ein gutes Paket Deines Mobilfunkanbieters. Sonst wird das teuer und das Nachladen der Karte läuft – je nach Datenverbindung – langsam.

Weitere Nachteile des Smartphones sind, dass bei GPS- und Internetnutzung der Akku relativ schnell leer ist und dass bei Sonne und Regen das Display nicht so gut abgelesen werden kann wie bei Outdoor-GPS-Geräten.

 

Es gibt zwar Nachfolgemodelle vom eTrex 20, aber Hans-Jörg ist absolut zufrieden mit diesem Gerät
Hans-Jörg Bahmüller mit seinem GPS Gerät von Garmin, eTrex 20, sein ständiger Begleiter auf allen Jakobswegen schon seit vielen Jahren.

 

GPS

Verwendest Du ein GPS-Gerät, am besten sind meiner Erfahrung nach die Geräte von Garmin, bist Du also auf der sicheren Seite. Der Nachteil ist höchstens, Du brauchst Batterien für das Gerät und manche Pilger möchten auch nicht mit zu viel Technik unterwegs sein. Nicht, dass Du vor lauter schauen auf Dein GPS-Gerät gar nicht mitbekommst, wo Du unterwegs bist. Aber, noch ein Vorteil: Mit dem GPS-Gerät kannst Du auch aufzeichnen, wo und wie lange Du läufst und hast nach jeder Etappe viele Daten über Dein Vorwärtskommen.

Das Modell, das Hans-Jörg benutzt, gibt es nicht mehr, aber ein Nachfolgemodell davon. Das eTrex 20 kannst Du bei einem großen Anbieter bekommen 🙂 :

Garmin eTrex 20 GPS Handgerät mit 2,2″ Touchdisplay, Batterielaufzeit von bis zu 25 Stunden und großem internen Speicher

 

 

 

Rother Bergverlag oder Conrad-Stein-Verlag

Hier scheiden sich die Geister und es gibt tausende unterschiedliche Meinungen dazu. Die einen finden die gelben Pilgerführer vom Conrad-Stein-Verlag klasse, andere sagen, die wären Schrott. Genauso verhält es sich bei den Pilgerführern des Rother Bergverlags. Sicher ist, dass von diesen beiden Verlagen die meist benutzten Pilgerführer für die Jakobswege kommen, abgesehen für viele deutsche Jakobswege, wo es kleinere, und sehr gute Eigenverlage gibt. Wie z.B. vom Jakobswegteam Winnenden, deren Pilgerführer ich hier auch im Shop verkaufe und die immer wieder für sehr gute Rückmeldungen sorgen.

Camino Francés und Co.

Ich gebe Dir hier jetzt einfach meine Meinung wieder, und das muss für Dich natürlich nicht so sein. Auf meinem ersten Camino Francés konnte ich mich nicht entscheiden und hatte beide Pilgerführer mit. Klar, mein Rucksack war ja auch nicht einer der leichtesten. Ich kann Dir gleich verraten, das war natürlich Quatsch und ich habe fast ausschließlich den Pilgerführer vom Rother Bergverlag benutzt.

Links Rother Bergverlag von Cordula Rabe, rechts Conrad-Stein-Verlag
Da ich mich nicht entscheiden und keinen Fehler machen wollte, hatte ich beide Pilgerführer für den Camino Frances mit.

 

Den Pilgerführer vom Conrad-Stein-Verlag gibt es gar nicht mehr von diesen Autoren, der ist heute vom Raimund Joos, der auch weitere Pilgerführer für die Jakobswege in Spanien geschrieben hat.

Pilgerführer Rother Bergverlag       –          Pilgerführer Conrad-Stein-Verlag

 

Also ich war vom Rother Bergverlag mit Cordulas Rabe Pilgerführer sehr gut bedient. Für die Alternativstrecken in Spanien, die ich z.B. auch auf meiner DVD „Sieben Wege nach Santiago“ vorstelle, hatte ich immer die Pilgerführer vom Conrad-Stein-Verlag. Gerade auch auf meinem letzten Jakobsweg, dem Portugiesischen Jakobsweg, war ich mit dem Pilgerführer von Raimund Joos sehr zufrieden. Mittlerweile hat auch der Rother Bergverlag viele Pilgerführer zu weiteren Jakobswegen in Spanien, Frankreich, aber auch anderen Ländern herausgebraucht. Du hast also die Qual der Wahl, genauso wie ich auch 🙂 .

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